Street Harassment: Men misunderstand every smile

Ich war im Ilses Erika auf einem Literaturabend und sollte einen Text von mir vorlesen. Ich kam zu spät und sehr verschwitzt zog ich vor der Tür meinen Wollpullover über den Kopf, da verfing sich mein Ohrring im Pullover. Ein junger Mann kam und half mir dabei, er hieß Georg.
Kurz angebunden bedankte ich mich und rannte die Treppen runter ins Lokal.
Später endete der Abend in einer Party und alle tanzten wild im Dunkeln, da sehe ich Georg hinter mir. Ich nicke ihm zu und schaue wieder nach vorne zum DJ. Sofort spühre ich Hände die meine Taille umfassen und streicheln, ich bewege mich weg – Blick nach hinten – Georg?!. Weitertanzen – wieder diese Hände, egal wo ich mich hinbewege, irgendwann drücke ich ihn fest weg und werfe ihm einen Hassblick zu- da zieht er dann ab. Danach war er zum Glück weg. Es war so laut und eng und dunkel, ich konnte nichts sagen. Ekelhaft.


I was at Ilses Erika on a literary evening and was supposed to read a text by myself. I was late and very sweaty I pulled my wool sweater over my head in front of the door when my earring got caught in the sweater. A young man came to help me, his name was Georg.
In short, I thanked him and ran down the stairs into the restaurant.
Later the evening ended in a party and everyone danced wildly in the dark when I see Georg behind me. I nod to him and look back at the DJ. Immediately I feel hands that are around my waist and caress, I move away – look back – Georg?!. Continue dancing – these hands again, no matter where I move, at some point I push him away firmly and throw him a hate look – then he pulls off. Fortunately after that he was gone. It was so loud and narrow and dark I couldn’t say anything. Disgusting.

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