Street Harassment: Railway Road , Eisenbahnstraße

An einem sonnigen Tag im Kleid durch die Eisenbahnstraße laufen bedeutet: sich selbst auf den Prâsentierteller zu legen. Alle Schranken offen. Blicke – Kommentare – Pfiffe – Kussgeräusche – Grinsen – Labern – rufen – würg. Die ganze Palette.

Wenn ich mit einer männlich gelesenen Person an meiner Seite unterwegs bin, herrscht erfürchtige Stille = ich “gehöre” ja schon jemandem. Bin ich allein, werde ich überschüttet mit Komplimenten.

Meistens nähern sie sich nicht, berühren mich nicht, begleiten mich nur selten. Sie halten Distanz und das ist gut so, aber sie sind übermäßig nett zu mir und wenn ich nen schlechten Tag hatte belastet es mich so sehr dass ich mich schwach und invadiert fühle.


 

Walking on a sunny day in a dress through the Eisenbahnstraße means: to lay down on the presentation plate. All barriers open. Glances – comments – whistles – kissing noises – grins – babble – call – gag. The whole range. When I am on my side with a male read person, there is an awful silence = I already “belong” to someone. If I am alone, I will be showered with compliments. Most of the time they don’t approach, don’t touch me, rarely accompany me. They keep their distance and that’s a good thing, but they are overly nice to me and when I have had a bad day it makes me feel so weak and invaded.

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